Gesetzliche Mutterschaftsvorsorge

Die gesetzlichen Mutterschaftsrichtlinien – lediglich ein Kompromiss…

rainer schwarzkopf mutterpassJede schwangere Frau hat als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse Anspruch auf Leistungen im Rahmen der sogenannten "Mutterschaftsvorsorge". Dieses Programm, das in Deutschland vor mehr als 30 Jahren auf Initiative der Frauenärzte eingeführt wurde, gilt heute weltweit als vorbildlich.


Diese Richtlinien haben sich seither allerdings kaum verändert – auch wenn die Geburtsmedizin und Gynäkologie heutzutage eine Anzahl von Therapien, Diagnostikmöglichkeiten, technischen Geräten und Behandlungen bietet, die eine weitaus bessere Medizin ermöglichen, als es vor 30 Jahren überhaupt denkbar gewesen wäre. Mittlerweile sind die Möglichkeiten, Sie und Ihr ungeborenes Kind zu überwachen, Gefährdungen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gegebenfalls zu behandeln, medizinisch und technisch sehr viel besser geworden. Die Mutterschaftsrichtlinien sind also ein Kompromiss zwischen den unbedingt nötigsten Untersuchungen, für die die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten zu übernehmen bereit sind und den Erkenntnissen und Fortschritten der modernen Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Welche Leistungen sind zu welchem Zeitpunkt und im Umfang der gesetzlichen Mutterschaftsrichtlinien enthalten?

SSW (Schwangerschaftswoche)

4.-8.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
Beratung, Tastuntersuchung, Anlegen des Mutterpasses, Chlamydienscreening, Krebsvorsorgeabstrich, Antikörpersuchtest, HIV-Test, Röteln-HAH-Test, Lues-Suchreaktionstest, Hämoglobinwertbestimmung (Hb), Blutgruppenbestimmung, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, Gewichtsbestimmung, Anlegen des Mutterpasses

9.-12.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
Kontrolle von Blutdruck, Urin, Wachstum des Kindes
1. Ultraschalluntersuchung (einfacher 2D Ultraschall)

14.-18.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung

19.-22.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
2. Ultraschalluntersuchung (einfacher 2D Ultraschall)
ggf. Tokogramm ("Wehenschreiber"),
Neu: Wahlmöglichkeit zwischen einer Fetometrie oder
des erweiterten Basis-Ultraschalls ( Infos s.u.)

22.-24.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
Antikörpersuchtest, ggf. Tokogramm, Hämoglobinwertbestimmung (Hb),
ggf. Suchtest auf Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)

26.-28.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
ggf. CTG (Ableitung der kindlichen Herztöne und Wehentätigkeit)
Hämoglobinwertbestimmung (Hb), ggf. Anti-D-Prophylaxe,
ggf. Suchtest auf Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)

30.-32.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
3. Ultraschalluntersuchung (einfacher 2D Ultraschall),
ggf. CTG (Ableitung der kindlichen Herztöne und Wehentätigkeit), Hämoglobinwertbestimmung (Hb)

32.-35.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
ggf. CTG, HBs-Antigenbestimmung (Hepatitis B)

36.-38.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
ggf. CTG, Hämoglobinwertbestimmung (Hb)

40.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung
CTG

> 40.
Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung alle 2-3 Tage
CTG, ggf. Amnioskopie ("Fruchtwasserspiegelung")

Welche Untersuchungen stehen in Ihrem Mutterpass?

Nach den Richtlinien des gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung ("Mutterschaftsrichtlinien") sollten baldmöglichst nach Feststellung der Schwangerschaft bestimmte Blutuntersuchungen durchgeführt werden (Laboruntersuchung). Die Blutabnahme bei uns in der Frauenarztpraxis Rotenburg ist völlig unkompliziert, einfach und risikolos. Es werden lediglich einige Blutproben aus der Unterarmvene entnommen – also keine Angst – es macht nur einmal "pieks"… und dann wissen wir mehr! Die Ergebnisse liegen dank modernster und schneller Labordiagnostik einige Tage später vor und wir besprechen die Ergebnisse mit Ihnen gemeinsam!

Die Ergebnisse, die in Ihrem Mutterpass eingetragen werden, finden Sie auf den Seiten 2 und 3 Ihres Mutterpasses. Im Einzelnen handelt es sich dabei um:

  • die Bestimmung Ihrer Blutgruppe und des Rhesusfaktors
  • den ersten Antikörper-Suchtest
  • die Bestimmung des Röteln-Titers
  • eine Lues-Suchreaktion (Lues ist eine ernstzunehmende Geschlechtskrankheit)
  • ggf. einen HIV-Test (wenn Sie zur Risikogruppe gehören)
  • die Bestimmung des Hämoglobinwertes (Hb-Wert)
  • den Chlamydientest (Chlamydien sind Bakterien, die unterschiedliche Befunde auslösen können)
  • den zweiten Antikörper-Suchtest
  • die Bestimmung des HBs-Antigens (Hepatitis B)

Blutgruppe und Rhesusfaktor
Neben der Bestimmung der Blutgruppe ist vor allem die Bestimmung des Rhesusfaktors wichtig. Bei den meisten Menschen befinden sich auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen Eiweißstoffe, die Blutgruppenantigene und Rhesusantigene genannt werden. Menschen, bei denen das Rhesusantigen nachgewiesen werden kann, werden als rhesus-positiv bezeichnet. In Mitteleuropa haben etwa 17 % der Bevölkerung dieses Merkmal nicht. Diese Menschen sind also rhesus-negativ. Sollte aber der Vater des Kindes rhesus-positiv sein, kann durch Vererbung seiner Blutgruppenmerkmale das Kind ebenfalls rhesus-positiv sein – was zu Problemen mit der Blutgruppe der Mutter führen kann. Daher kann bei einem rhesus-positiven Kind und einer rhesus-negativen Mutter eine Blutgruppenunverträglichkeit auftreten.

Sollte Ihr Rhesusfaktor negativ sein und sind im zweiten Antikörper-Suchtest keine Anti-D-Antikörper nachweisbar, wird daher eine Anti-D-Prophylaxe in Form einer Injektion in die Muskulatur durchgeführt und dies ebenfalls in Ihrem Mutterpass vermerkt.

Erster Antikörper-Suchtest
Neben den Blutgruppenantigenen und dem Rhesussystem gibt es noch weitere Eiweißstoffe an der Oberfläche der roten Blutkörperchen, die zum Teil unbemerkt von Ihrem Immunreaktionen hervorrufen können. Der Antikörper-Suchtest kann diese Immunreaktionen erkennen. Sollte dieser Test positiv ausfallen, sind engmaschigere Kontrollen angezeigt.

Röteln-Titer
Die meisten Frauen sind während der Jugend gegen Röteln geimpft worden oder hatten diese Erkrankung selbst im Kindesalter. In diesem Fall kennt Ihr Körper das Virus. Im Falle eines zweiten Kontaktes, z.B. über eine erkrankte Person, bildet Ihr Immunsystem sofort Abwehrstoffe und die Schwangerschaft nimmt keinen Schaden. Sollte sich Ihr Körper bislang nicht mit dem Rötelnvirus auseinandergesetzt haben, besteht beim Erstkontakt in der Schwangerschaft eine Gefährdung für das ungeborene Kind. Wir besprechen mit Ihnen, welche Verhaltensmaßregeln bei fehlender Rötelnimmunität zu beachten sind und leiten ggf. eine engmaschigere Überwachung ein.

Lues-Suchreaktion
Die Worte Lues und Syphilis bezeichnen die gleiche Erkrankung. Tests zur Untersuchung auf Syphilis sind üblich, weil eine Ansteckung häufig unbemerkt bleiben kann. Eine Übertragung von der Mutter auf das ungeborene Kind ist möglich und könnte eine Schädigung zur Folge haben.

HIV-Test
Gleiches gilt für HIV (AIDS). Da auch in diesem Falle eine Ansteckung unbemerkt verlaufen kann, empfehlen die Mutterschaftsrichtlinien einen HIV-Test. Das gilt insbesondere und ist wichtig, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören (Drogenabhängigkeit/Heroinsucht/Prostitutionsumfeld).

Bestimmung des Hämoglobin-Wertes
Der rote Blutfarbstoff wird als Hämoglobin bezeichnet. Hämoglobin ist für den Sauerstofftransport im Blut notwendig. Sollte der Hämoglobinwert unter einen Grenzwert von 11,2 g pro 100 ml fallen, wird eine Zählung der roten Blutzellen empfohlen wir werden Ihnen ein Eisenpräparat verabreichen.

Suchtest auf Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes/Zuckerbelastungstest)
Durch die Veränderungen in Ihrem Körper in der Schwangerschaft stellen sich auch Stoffwechselvorgänge um. Diese Umstellungen können sich auch auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Bei 1-5 % der Schwangeren entsteht dadurch eine Blutzuckerverwertungsstörung. Wenn dieser Befund zum ersten Mal in der Schwangerschaft auftritt, spricht man von "Gestationsdiabetes". Der Blutzuckerbelastungstest wird zwischen der 24. und 26. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Wird ein Gestationsdiabetes bei Ihnen festgestellt, werden wir über Maßnahmen mit Ihnen sprechen, worauf Sie im weiteren Schwangerschaftsverlauf achten müssen und wie Sie sich verhalten sollten. Ein unerkannter Gestationsdiabetes kann zu einem unnormalen Wachstum des Kindes (sog. "Riesenbaby") und zu ernsten Komplikationen für Mutter und Kind führen. Dieser Test war lange Zeit kein Bestand der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorgerichtlinien und erst im Jahre 2012/2013 in den Umfang der gesetzlichen Kassenleistungen zusätzlich aufgenommen. Seit Juli 2013 können wir diesen Test auch direkt mit der Krankenkasse abrechnen, sodass eine Rückerstattung durch Einreichung der Kosten durch Sie als Schwangere nicht mehr erforderlich ist.

Chlamydientest
Zusätzlich wird bei der ersten gynäkologischen Untersuchung in der Schwangerschaft Ihr Urin auf eine "Chlamydia trachomatis-Infektion" untersucht und ein Abstrich am Gebärmutterhals zum Ausschluss von Zellveränderungen empfohlen. Chlamydien sind eine bestimmte Art von Bakterien, die Komplikationen in der Schwangerschaft und beim ungeborenen Kind fördern können.

Zweiter Antikörper-Suchtest
Auch im Verlauf der Schwangerschaft kann das Immunsystem der Mutter auf fremde Eiweißstoffe reagieren. Daher wird ein weiterer Antikörper-Suchtest in der 24.-27. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Bestimmung des HBs-Antigens
Ab der 32. Schwangerschaftswoche und möglicherweise nahe dem Geburtstermin steht eine weitere Blutuntersuchung an. Ein positives HBs-Antigen weist eine Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (Gelbsucht) nach. Sollte das HBs-Antigen positiv getestet sein, wird das Neugeborene direkt nach der Geburt gegen diese Erkrankung geimpft.

Welche Kontrollen und Untersuchungen werden regelmäßig durchgeführt?

In der Schwangerschaft sind nach den Mutterschaftsrichtlinien bestimmte Untersuchungen in bestimmten Abständen vorgesehen (allgemeine Kontrolle). Diese finden Sie auf den Seiten 7 und 8 Ihres Mutterpasses.

Sollte es sich nicht um eine Risikoschwangerschaft (was ist eine Risikoschwangerschaft?), wird zunächst alle vier Wochen kontrolliert.
Ab der 32. Schwangerschaftswoche werden die Untersuchungen und Kontrollen in zweiwöchigen Abständen durchgeführt.

Zu jeder Untersuchung gehören (je nach Schwangerschaft):

  • Gewichtskontrolle
  • Blutdruckmessung
  • Urinkontrolle
  • Bestimmung des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) ab der 20. SSW
  • Kontrolle des Höhenstandes der Gebärmutter (Fundusstand)
  • Kontrolle der kindlichen Herzaktion (CTG)
  • Bestimmung der Lage des Kindes in der Gebärmutter
    (die Lage des Kindes entscheidet später die Art der Geburt, z.B. Sectio/Kaiserschnitt bei Becken-Endlage)
  • 2D-Ultraschalluntersuchung (drei Untersuchungen während der Schwangerschaft)

Welche Ultraschallkontrollen werden im Rahmen der gesetzlichen Mutterschaftsrichtlinien angeboten?

Im Laufe der Schwangerschaft sind bis vor Kurzem nur drei einfache 2D-Ultraschalluntersuchungen in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen.

Die drei Ultraschalluntersuchungen finden Sie auf den Seiten 10 und 11 Ihres Mutterpasses:

  1. Ultraschall-Screening 2D vom Beginn der 9. bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche
  2. Ultraschall-Screening 2D vom Beginn der 19. bis zum Ende der 22. Schwangerschaftswoche
  3. Ultraschall-Screening 2D vom Beginn der 29. bis zum Ende der 32. Schwangerschaftswoche

Wenn Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, werden diese drei Untersuchungen von der Krankenkasse als Kassenleistungen übernommen. Bei privaten Krankenkassen werden die Kosten mitunter auch bei mehr als drei Untersuchungen getragen.

Die Ultraschalluntersuchungen sollen folgenden Zielen dienen:

  1. Bestimmung des genauen Alters der Schwangerschaft
  2. Kontrolle der Entwicklung des Kindes
  3. Suche nach Auffälligkeiten wie zum Beispiel Fehlbildungen
  4. Feststellung von Mehrlingsschwangerschaften (Zwillinge/Drillinge)

Erweiterter Basis-Ultraschall

In den Mutterschaftsrichtlinien wurde kürzlich ein erweiterter Basisultraschall neu eingeführt.

Rainer Schwarzkopf 1TrimenonWas bedeutet das?
Laut der gesetzlichen Mutterschaftsrichtlinien hat eine Schwangere im Falle einer unauffällig verlaufenden Schwangerschaft Anspruch auf 3 Basis-Ultraschalluntersuchungen. Die erste Ultraschalluntersuchung findet zwischen der 9.-12. SSW statt, die zweite zwischen der 19.-22. SSW und die dritte Ultraschalluntersuchung findet zwischen der 29.-32. SSW statt.

Was ist neu?
Neu ist, dass Sie als Patientin bei der zweiten Kontrolluntersuchung (Basisuntersuchung) die Möglichkeit haben, zwischen einer einfachen Fetometrie und einer erweiterten Basisuntersuchung zu wählen. Zur Fetometrie zählt das Ausmessen von Kopf, Bauch und Oberschenkel, sowie die Positionsbestimmung des Mutterkuchens.

Bei der erweiterten Basisuntersuchung werden zusätzlich die Kopfform, die Gehirnkammern, das Kleinhirn, Hals und Rücken, der Brustkorb mit dem Vier-Kammer-Blick des Herzens, der Herzrhythmus, die Bauchwand, die Harnblase und der Magen beurteilt. Wenn bei dieser Untersuchung etwas auffällig sein sollte, erfolgt als Folgeuntersuchung eine Spezialuntersuchung, die sogenannte Organdiagnostik (Fein-Ultraschall). Bei der Organdiagnostik werden weitere Details des Ungeborenen dargestellt (z. B. Gesicht, Nieren, Hände und Füße) und nach der Ursache für eine Normabweichung gesucht. Auf Wunsch der Eltern kann eine Organdiagnostik auch ohne eine auffällige Basisultraschalluntersuchung durchgeführt werden, diese zählt dann jedoch nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Jede weitere Ultraschalluntersuchung gilt als zusätzliche Leistung und wird damit nicht von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Diese zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen oder jede weitere Spezialuntersuchung wie zum Beispiel die "Nackentransparenzmessung" oder 3D/4D-Ultraschall sind daher nur als sogenannte Individuelle Gesundheits-Leistung (Kurzform: IGeL) auf Ihren Wunsch hin privatärztlich auf Basis der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abzurechnen.

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt demnach nur die absolut notwendigen Leistungen im Rahmen der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung.

Was ist eine Risikoschwangerschaft?

Risikoschwangerschaft bedeutet für Sie, dass engmaschigere Kontrollen notwendig sind, damit Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Nach den Mutterschaftsrichtlinien gehören folgende Schwangerschaften in die Kategorie der Risikoschwangerschaft:

Nach Ihrer Vorgeschichte (Anamnese):

  • schwere Allgemeinerkrankungen der werdenden Mutter
  • vorausgegangene Kinderwunschbehandlung, wiederholte Fehlbegurten oder Frühgeburten
  • totgeborenes oder geschädigtes Kind in der Vorgeschichte
  • vorausgegangene Entbindungen von Kindern mit einem Geburtsgewicht über 4000 g Gewicht oder wesentlich zu leichten Kindern sowie Zwillinge

Nach dem Befund
(in der jetzigen Schwangerschaft):

  • EPH-Gestose (durch die Schwangerschaft ausgelöster Bluthochdruck, erhöhte Eiweißausscheidung im Urin und Einlagerung von Flüssigkeit ins Gewebe), Nierenbeckenentzündung
  • Verringerung des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) unter 10 g/100 ml
  • Diabetes mellitus
  • Blutung aus der Gebärmutter
  • Blutgruppenunverträglichkeit
  • deutlicher Unterschied zwischen Gebärmutter- bzw. Kindsgröße und Schwangerschaftsdauer (Kind zu groß oder zu klein, Zwillinge)
  • drohende Frühgeburt (vorzeitige Wehentätigkeit, vorzeitige Eröffnung des Muttermundes)
  • Mehrlinge, abnormale Lage des Kindes in der Gebärmutter (z.B. Querlage oder Beckenendlage)
  • Überschreitung des errechneten Geburtstermines bzw. Unklarheit des Geburtstermines

Sollte eine Risikoschwangerschaft vorliegen, können unter Umständen häufigere Untersuchungen als in vierwöchigen Abständen bis zur 32. Schwangerschaftswoche und alle zwei Wochen (in den letzten acht Wochen der Schwangerschaft) notwendig werden. Wir werden im Rahmen der Erstvorstellung überprüfen, ob eines oder mehrere der oben angeführten Kriterien auf Sie zutrifft und Sie eingehend zum weiteren Verlauf und zu ratsamen zusätzlichen Untersuchungen beraten.

Sprechen Sie uns an, wenn es um eine optimale Betreuung Ihrer Schwangerschaft geht oder Sie Fragen zu den im Rahmen der gesetzlichen Mutterschaftsrichtlinien vorgesehenen Leistungen haben.
Wir beraten Sie gerne, auch in Bezug zu in Betracht zu ziehenden ergänzenden und sinnvollen Zusatzuntersuchungen.


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Dr. med. Rainer Schwarzkopf
Facharzt für Frauenheilkunde
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